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Gru▀wort aus Salzburg

Grußwort des Präsidenten der Internationalen Stiftung Mozarteum Salzburg Dr. Johannes Honsig-Erlenburg zur Eröffnung der Betramka mit neuer Exposition am 3. 6. 2010

 

 „Die Internationale Stiftung Mozarteum möchte Ihnen zum heutigen Festtag
mit der Wiedereröffnung der Villa Bertramka von Herzen gratulieren und
bei dieser Gelegenheit an die lange Verbundenheit zwischen Ihrem und
unserem Haus erinnern. Diese beschränkt sich nicht nur auf die kurze
Zeit von 1925 bis 1929, in der die Villa im Besitz der Stiftung war, ehe
sie der Mozart-Gesellschaft in Prag übergeben wurde.
Die Beziehung reicht viel weiter zurück, denn was Salzburg und Prag
auszeichnet, ist, dass wir in beiden Städten authentische Gebäude
aufweisen können, die mit Wolfgang Amadeus Mozart aufs Engste verbunden
sind. Gegenüber Salzburg hat die „goldene Stadt“ aber einen
unschätzbaren Vorteil: Während Mozart sich in Salzburg in seiner
künstlerischen Entwicklung beengt, manchmal fast gedemütigt sah, hat er
in Prag, und gerade hier im Hause der Josefa Duschek, die vielleicht
glücklichsten Wochen seines Lebens verbracht.
Ohne den Prager Erfolg des Figaro, das wissen Sie selbst, hätte es
Mozarts Don Giovanni nicht gegeben und ohne den Don Giovanni wohl
weder die Zauberflöte noch La clemenza di Tito. Damit schließt sich
auch der Kreis der authentischen Aufenthaltsorte, denn mit dem
Zauberflötenhäuschen, das bis 1873 in Wien stand und in dem Mozart 1791
der Legende nach seine letzte Oper vollendet hat, besitzen auch wir
Salzburger einen Originalschauplatz aus Mozarts letzten Lebensjahren.
Er
kann sich aber, das wollen wir neidlos anerkennen, an Eleganz und
Schönheit nicht mit der Villa Betramka messen!
 
Wir wünschen Ihnen alles Gute und einen regen Besuch aller Mozartfreunde
dieser Welt!"